Der vierte Teil
Ein Kellner schiebt sich in sein
Gesichtsfeld.
Kellner: Bitte der Herr?
Bret(mit leichtem Zögern): Einen
großen Kaffee, schwarz.
K: Sehr wohl.
Als der Kellner die Sicht auf die junge
Frau wieder freigibt, blickt sie ihm unverwandt in die Augen. Er ist
überrascht von der Intensität ihres Blicks und obwohl er einige
Sekunden lang versucht, ihm standzuhalten, wendet er sich leicht
beschämt ab und starrt auf die Tischplatte vor ihm.
Er ist bei Weitem kein schüchterner
Typ, aber diese Offenheit und Eindringlichkeit in ihren Augen hat ihn
doch einigermaßen aus der Bahn geworfen. Als er sich wieder etwas
gesammelt hat, sieht er in der Überzeugung auf, immer noch von
seinem Gegenüber beäugt zu werden.
Zu seiner Überraschung ist sie
verschwunden. Ihr Tisch ist leer.
Wie von der Tarantel gestochen springt
er auf. Er macht ein paar Schritte auf die belebte Promenade und
sieht sich hektisch um.
Aus dem OFF – K: Ihr Kaffee!
Ohne dem Kellner Beachtung zu schenken,
lässt er seinen Blick durch die inzwischen dichter gewordene Menge
wandern, die an ihm vorüberzieht. Erfolglos. Nach einigen Sekunden
wendet er sich ab und kehrt widerstrebend zu seinem Tisch zurück.
Der Kellner sieht ihn etwas skeptisch
an und präsentiert ihm sogleich die Rechnung. Den Kaffee hat er
bereits auf dem Tisch abgestellt. Nebst einem Glas Wasser und einem
gläsernen Zuckerstreuer.
K: Jemand den sie kannten?
B zögert. Er sieht zu wie sich der
Kellner bereits einem neuen Gast zuwendet.
B(halblaut): Vielleicht … in einem
anderen Leben.
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